Samstag, 14. Oktober 2017

NOGA EREZ auf dem PRÊT À ÉCOUTER 2017



Press play, schließ die Augen und lass dich in die Welt von Off the Radar ziehen. Du landest im Tempel Balkada, in dem Beyoncés Crew auf dich wartet und dich in 3, 2, 1 zum Tanzen bringt. Es ist eine Welt voll treibendem Elektropop und harter Future R&B Beats. Ein Clubsound, der dich dazu bringt alles um dich herum zu vergessen, auszubrechen, loszulassen, den Trieben zu folgen. Er ist wie fettig frittiertes Essen im Rausch, wie sich verschwitzt sexy gegenseitig ausziehen; erinnert an PJ Harvey, FKA Twigs, Gorillaz oder SKIP&DIE. Allerdings hat dieses leckere Gebäck eine angenehm bittere Note im Kern versteckt. Achtet man darauf, welche Texte die studierte klassische Komponistin aus Tel Aviv und ihr Partner Ori Rousso mit ihren Melodien auf diesem Album verpackt haben, wird man nämlich von einer ganz anderen Realität erschlagen. Bereits das Cover ihres Albumdebüts wirkt nur auf den ersten Blick wie ein Beauty-Shot #nomakeup, sondern zeigt die Künstlerin voll Müdigkeit und Erschöpfung, voll Weltschmerz. Aus dem Blickwinkel einer jungen Israeli singt sie über die Welt von heute, wo Parties und Attentate nur einen Häuserblock voneinander entfernt scheinen. In wenigen Zeilen eröffnen sich Krieg, Gefangenschaft, Voyeurismus, falsche Demokratien, Wut und Angst. In Toy wird Machtmissbrauch besungen. Pity handelt von sexueller Ohn-/ Macht und übt Kritik am Patriarchat. Interludes verraten, dass es (politisch wohl) besser gewesen wäre, hätte jemand die Gebrauchsanweisung gründlich gelesen. Das Titelstück zur Platte erzählt davon unterm Radar zu fliegen, im Brei der Masse zu verschwinden – hear me, no one sees me, no one. Dazu passend bewegen sich augenlose Figuren durchs high concept Musikvideo. Warum über Liebe schreiben, wenn man Menschen beim Tanzen auch zum Denken anregen kann. Beklemmung und Befreiung im Einklang. Ich will zu ihrer Noisy Girl Gang gehören und freue mich aufs Konzert zu diesem Album. All killer, no filler.

NOGA EREZ am 30.11.2017 auf dem PRÊT À ÉCOUTER im karlstorbahnhof heidelberg

weiterhin empfehle ich dir:
alle konzerte des prêt à écouter. echte perlen.
auch die prêt à lire abende am 14. und 15.11.17.
das heft zum festival in punk zine optik ab jetzt gratis zur mitnahme zu finden.
(mein text hier online in richtiger reihenfolge)


Freitag, 21. Juli 2017

„Wollt ihr jetzt eigentlich auch heiraten?“

Vor nun knapp drei Wochen wurde im Bundestag entschieden, dass auch gleichgeschlechtliche Paare sich ehelichen dürfen. Der 30. Juni 2017 war also ein Tag zum Feiern, nicht nur, weil mein Schwager mit uns seinen Geburtstag im Elsass verbrachte, sondern gerade weil bei uns im Lande endlich ein weiterer Schritt in Richtung Gleichbehandlung aller gemacht wurde.

Doch was hat sich denn jetzt genau dadurch geändert? Den Politikern zufolge, die sich gegenseitig wegen des Antrags zur Eheöffnung an die Gurgel gingen, anscheinend alles. Der Freitag vor drei Wochen war wohl der Tag mit den meisten queeren Zuschauern des Bundestags-Livestreams jemals. Darunter natürlich auch ich. Im Vergleich zu den Interviews, die vor und nach dem Entscheid geführt wurden, verliefen die Plädoyers der Bundestagsabgeordneten vor Ort dann doch eher schlichtend. Es wurde viel davon gesprochen, die Meinung eines jeden einzelnen zu akzeptieren. An dieser Stelle liebe Grüße an Erika Steinbach, die ankündigte, dass ihre Rede zur Eheöffnung ihre letzte im Bundestag sein würde – diese Äußerung führte zu Applaus; das Ende ihres Vortags und damit ihr Abschied hingegen verliefen mit Publikumsstille – so disst man sich also im Bundestag. Solche Meinungen akzeptieren, muss ich das nun wirklich? Ehrlich gesagt sehe ich das nicht so. Denn wo solche Positionen herstammen, sammeln sich in den Köpfen eine ganze Menge diskriminierender Ideen. Rassistisch darf heute niemand mehr sein, aber sexistisch, homo- und transphob, das läuft. Dabei gleichen sich Diskriminierungsmuster, egal ob diese sich um Hautfarbe, Glaube oder Sexualität drehen. Vorurteile und Lügengeschichten bauen sich ihre heile Welt.

Im Fall der Eheöffnung nun war die letzte zu überwindende Hürde das Adoptionsrecht. Dass man Partnerschaften, die sich in allem bis auf das Geschlecht gleichen, nicht steuerlich benachteiligen kann, wurde in den letzten Jahren eingesehen. Ebenso, dass die Ehre eines Menschen verletzt wird, wenn man gleichgeschlechtliche Paare zur Heirat aufs KFZ-Amt schickt. Love is love, baby don’t hurt me. Ja ok, love is love, aber don’t hurt my baby! Da platzte die Debatte um das Kindeswohl ins Haus und das bereits bei Angela Merkels berühmtem Fernsehauftritt vor vier Jahren. Eine argumentativ schlau gewählte Waffe, denn die Unschuld eines Kindes ist ein heiliges Gut und muss unbedingt geschützt werden. Stimmt schon, Kinder sind zu schützen. Das Kind würde ja schließlich, wenn es in die Schule geht, Mobbing erfahren aufgrund der Homo-Eltern. Nun gibt es allerdings schon recht lange Studien, die zeigen, dass es keinen Unterschied macht, ob für den kleinen Jan-Ole Mama und Papa da sind, oder Mama und Mima, oder Papa und Papa.

Und an diesem Punkt reicht es mir. Buhu, die böse Welt ist böse und da man der Konfrontation mit den ungebildeten Familienmitgliedern und Erziehern, von denen Kinder ihre Vorurteile und Beleidigungen beziehen, einfach aus dem Weg gehen kann, indem man staatliche Diskriminierung zulässt, ist das die bessere Wahl. Hä? Zunächst einmal ist es doch so, dass jedes Kind im Verlauf seines Lebens Situationen erlebt, in denen es gehänselt wird. Kinder sind nämlich nicht nur unschuldig, sondern durch Gruppendynamiken im Schulalltag auch gerne mal ganz schön grausam. Da spielt der Grund für eine Beleidigung meist weniger Rolle als die unreflektierte Emotionslage. Würde man dem Argument des Kindeswohls stringent folgen, müsste man jeder Person, die Reibungsfläche bietet, verbieten, Kinder zu bekommen. Keine Kinder mehr für Alleinerziehende, für Menschen mit Migrationshintergrund, mit schlechtem Bildungshintergrund, für people of color, für nicht-Christen, und was ist eigentlich mit Kindern mit Behinderung? Die dürfen einfach gar nicht erst in die Schule. Kinder, die sich irgendwann outen, werden der Schule verwiesen. Man erkenne letztlich an diesem Punkt die Absurdität des Arguments. Diese Erkenntnis erlangte wohl auch unsere Bundeskanzlerin, als sie in ihrem Wahlkreis zwei verpartnerte Frauen besuchte, die gemeinsam Pflegekinder betreuen. Das geht nämlich. Pflegebedürftige Kinder in der Familie aufnehmen, ja, eigene Kinder gemeinsam adoptieren, nein. Ein zweites Mal: Hä?

Und so kam es dann nun am 30.06.2017, dass Frau Merkel mit nein stimmte, um ihre alteingesessenen Wähler nicht zu vergraulen, und gleichzeitig die Aussage traf, dass sie ja nichts mehr gegen die Gleichstellung bei der Adoption hätte, aber der Begriff der Ehe für sie die Verbindung zwischen Mann und Frau sei. Selbst ins Knie geschossen, wie ich finde. Erst die Abstimmung ermöglichen und sich dann gegen die Sache aussprechen, das mag vielleicht SPD, Grüne und Linke dazu zwingen, ihr Wahlprogramm zu überarbeiten, aber gute PR sieht anders aus. Die bibeltreue Definition eines Ehebegriffs hat im Gesetzgeber eines säkularisierten Staats nichts zu suchen. An diesem Punkt könnte man mit den Kirchen diskutieren, wie sie das handhaben möchten, aber selbst die scheinen in den letzten Jahren auf Modernisierungskurs.

Die Realität ist doch nun die, dass sich im Leben der Herrschaften, die sich gegen die Eheöffnung ausgesprochen haben, nichts geändert hat. Keine verschieden-geschlechtliche Ehe wurde vom Staat annulliert, kein Kind entrissen, um es in Regenbogenfamilien zu stecken, niemand frühsexualisiert oder am Ende gar homosexualisiert. Die deutsche Gesetzeslage wurde nur ein wenig mehr der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts angepasst. Wenn man sich überlegt, dass die Ehe für alle in den Niederlanden bereits Dezember 2000 entschieden wurde, erscheint Deutschland doch nicht so modern und weltoffen, wie es selbst von sich denkt.

Ich habe im letzten Jahr damit angefangen, oft nicht nur von meinem Freund, sondern von meinem Mann zu sprechen, dabei sind wir gar nicht verpartnert. („Verpartnert“, ein Wort das mein Schreibprogramm rot unterstreicht, weil unbekannt.) Warum ich das getan habe, ist einfach zu erklären. Ich bin Sprachwissenschaftler und wenn ich eins gelernt habe, dann ist es, was für eine Macht Sprache ausübt. Sprache beeinflusst die Kultur, die Welt, in der wir leben. Der Staat untersagte die Eheöffnung. Das diskriminiert uns, ändert allerdings an unserem Verhältnis zueinander nichts. Ich brauche weder Kirche noch Staat, um mir vorzuschreiben, was Liebe, Vertrauen und Füreinander-Einstehen sind. Das heißt jedoch nicht, dass man Diskriminierung billigen sollte. Im Gegenteil, es heißt, für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung zu kämpfen. Ein erster Schritt dabei, die Gesellschaft zu beeinflussen, ist, die verwendete Sprache zu prägen; aufzuklären, was es bedeutet und auslöst, wenn man dies oder jenes sagt. In meinem Freundeskreis findet niemand etwas behindert oder schwul, niemand ist eine Schwuchtel oder benimmt sich wie ein Mädchen, wenn etwas nicht den Erwartungen entspricht. Und deshalb ist mein Partner eben auch mein Mann, wenn ich unsere Verbundenheit zum Ausdruck bringen möchte, egal ob mit oder ohne staatlicher Zustimmung.

Eben aus diesem Grund fühlte ich mich nach der dritten oder vierten Situation, in der die Frage „Wollt ihr jetzt eigentlich auch heiraten?“ aufkam, vor den Kopf gestoßen. Klar, ich freue mich, dass mich Leute auf das Thema ansprachen und sich Straight Allies gemeinsam mit den Queers über neue Errungenschaften freuen. Das Salz in der Suppe war für mich nur das kleine Wörtchen „jetzt“, denn dadurch kippt die ganze Frage in eine falsche Richtung. Es geht nicht darum, dass ich jetzt sofort heiraten muss oder werde, nur weil das ab jetzt in Zukunft möglich ist. Es geht darum, dass mir dieses Recht nun endlich gesetzlich zugesprochen wurde. Meine Beziehung hat sich dadurch nicht auf einen Schlag verändert. Falls wir vorher schon heiraten wollten, könnten wir das nun, und wenn wir das nicht vorhaben, dann ändert sich das dadurch nicht. Endlich besteht in diesem Punkt nämlich kein Unterschied mehr in Beziehung egal welchen Geschlechts. Manche Menschen möchten heiraten, andere nicht, und wenn Paare es möchten, dann dürfen es jetzt alle. Und darum feiere ich.

Ich feiere, aber ich bleibe nicht stehen. Denn so wie es ausschaut, war der Gesetzesentwurf wohl doch gar nicht so lückenlos perfekt, was Adoptionen und Mutter- und Vaterzugehörigkeit angeht. Paragraf 1592 des Bürgerlichen Gesetzbuchs besagt nämlich: „Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist.“ (Weitere Infos dazu beispielsweise hier.) Dass der Ehemann manchmal nicht der leibliche Vater ist und manchmal auch nicht sein will oder soll, wird ignoriert. Ebenso greift die Gesetzeslage also nicht für zwei verheiratete Frauen. Was bei zwei Vätern, die das Sorgerecht möchten, wäre, gilt ebenfalls zu klären.

By the way, es sollte vielleicht bald mal darüber gesprochen werden, dass steuerliche Vergünstigungen in der Ehe eigentlich nur Sinn machen, wenn es Kinder gibt. Dann hätte die Debatte um die Homo-Ehe von vornherein vielleicht anders ausgesehen. Das Wort Homo-Ehe ist mir sowieso ein Dorn im Auge, denn unter dieser Begrifflichkeit drehte sich die Debatte wieder um etwas, um das es gar nicht ging. Bei der Eheöffnung ging es darum, dass Paare mit egal welcher Geschlechterkonstellation heiraten dürfen. Wie von vielen Medien falsch verstanden, ging es nicht nur darum, dass Schwule und Lesben nun dieses Recht erlangen, sondern jede Person, die sich der Norm abweichend definiert. Queere Personen. Manche möchten es kaum glauben, aber durch die Eheöffnung dürfen nun auch Menschen heiraten, die weder heterosexuell noch homosexuell sind, die sich keinem Geschlecht oder einem non-binären zuordnen. Es geht eben nicht um Sexualität und nicht ums Geschlecht. Entscheidend ist hier letztendlich die Liebe.

Montag, 17. Juli 2017

#RUNWAY: WHOREMOAN // NEW YORK MEN'S // SPRING 2018



best: patrik ervell & raf simons.

A.W.A.K.E.:
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BOSS:
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CASELY-HAYFORD:
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CÉDRIC CHARLIER:
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CHRISTOPHER SHANNON:
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FENG CHEN WANG:
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GUSTAV VON ASCHENBACH:
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HUGO:
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KATAMA:
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KOLOR:
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LOEWE:
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N. HOLLYWOOD:
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OVADIA & SONS:
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PATRIK ERVELL:
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PERRY ELLIS:
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RAF SIMONS:
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ROCHAS:
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SANDRO:
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SIMON MILLER:
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THE KOOPLES:
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TODD SNYDER:
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UNDERCOVER:
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WILLY CHAVARRIA:
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3.1 PHILLIP LIM:
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