Dienstag, 19. Januar 2016

#ZEITVERTREIB: THE ARP // OTTOLENGHI AT SPITALFIELDS



vorurteile über das britische essen müssen jetzt mit einem wort getrost beiseite gelegt werden: OTTOLENGHI
in london kann man wirklich gut essen gehen. sehr gut, sehr sehr gut essen.
yotam ottolenghi ist gebürtiger israeli und verbringt sein erfolgreiches leben in englands hauptstadt,
wo er inzwischen fünf restaurants betreibt und mit seinen kreationen die weltpresse beeindruckt.
auch die gleiche anzahl kochbücher hat er bereits veröffentlicht: the cookbook, plenty, jerusalem, plenty more
und nopi, wie auch sein neuestes und schickstes restaurant im stadtteil soho heißt.
die speisen zeichnen sich vor allem durch eines aus. außergewöhnlichkeit.
wir besuchten am zweiten abend unseres londonaufenthalts ottolenghis restaurant um die ecke des old spitalfields market.
noch nie, wirklich noch nie habe ich so etwas geschmeckt. ich war selten so begeistert von einem restaurantbesuch.
dieser koch schafft es aus der internationalen küche dinge neu zu kombinieren und seine besucher für eine kurze zeit in eine fremde welt zu entführen.
ein salat aus radicchio, prinzessbohnen, zuckerschoten, erbsen und kleingeschnittenem blumenkohl,
der mich an thailändischen papayasalat erinnert und an vieles mehr, dass ich noch nie gegessen habe.
es lohnt sich einen cock- oder mocktail zu bestellen. die kreationen auf der karte sind ebenso frisch, abwechslungsreich und lecker wie die speisen.
das beste an einem besuch bei ottolenghi: am ende sagt die bedienung, man solle doch kurz um die ecke schauen,
denn es gäbe noch viel mehr sorten an nachtisch als auf der karte ständen.
glaubt mir, diese äußerung war untertrieben. dieses restaurant ist ein schlaraffenland.
wer sich einmal wirklich etwas gönne möchte – ein besuch ist hier wirklich jeden pfennig wert.










xy

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